ALOIS MÜHLBACHER

Voices of Christmas

Alois Mühlbacher, geboren 1995 in Hinterstoder, erregte schon als Solist der St. Florianer Sängerknaben mit spektakulären CD-Aufnahmen (u.a. Königin der Nacht, Zerbinetta, Lieder von Gustav Mahler) Aufsehen.

Franz Welser-Möst („Ich habe so eine Knabenstimme noch nie gehört in meinem Leben“) und Joan Holender engagierten den Fünfzehnjährigen an die Wiener Staatsoper (als Jungen Hirten in „Tannhäuser“), später sang er dort auch den Oberto in „Alcina“ unter der Leitung von Marc Minkowski, davon ist ein Live-Mitschnitt auf DVD bei Arthouse erschienen. In der „Zauberflöten“-Aufnahme unter Rene Jacobs ist er der 1.Knabe.

Mit den Sängerknaben, denen er sich auch heute noch verbunden fühlt, unternahm er Konzertreisen in die ganze Welt, als Sopransolist feierte er auf den Podien internationaler Konzertsäle große Erfolge (u.a. sang er im Salzburger Festspielhaus das Sopransolo inMahlers 4.Symphonie, in Tokio die Rolle des Yniold in „Pelleas et Melisande“). Er war Solist bei „Christmas in Vienna“, im ORF und in ARTE wurde eine 30-minütige Dokumentation über ihn ausgestrahlt.

Fast bruchlos setzte sich seine Karriere in der Countertenorlage fort: er sang bei der Eröffnungsgala des neuen Opernhauses Wladiwostok, beim Silvesterkonzert des Mozarteum-Orchesters im Großen Festspielhaus, in Opern (Orlofsky in der „Fledermaus“, Apollo in „Apollo et Hyacinthus“) und Oratorien (Daniel in „Susanna“ unter Martin Haselböckim Großen Musikvereinssaal). Im Dezember 2016 war er Altsolist in Bachs Weihnachtsoratorium (München, Herkulessaal) und in der h-Moll Messe (Großer Musikvereinssaal).

Als Ergebnis einer jahrelangen Zusammenarbeit mit dem Ensemble Ars Antiqua Austria (Gunar Letzbor) ist seine Stimme vom Sängerknabenalter bis heute auf zahlreichen CD- Einspielungen mit vorwiegend österreichischer Barockmusik solistisch dokumentiert. Zudem sind bis dato vier Solo-CDs von Alois mit Franz Farnberger am Klavier erschienen (Opern- und Operetten-Arien, Lieder, Duette).

Begleitet wird Alois Mühlbacher an der Orgel von Andreas Etlinger:
• Orgel- und Kirchenmusikstudien u. a. am Brucknerkonservatorium Linz und – als Schüler von Michael Radulescu – an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.
• Organist der Pfarrkirche St. Paul in Wien-Döbling (1990–1992 und 2003–2006).
• Zweiter Stiftsorganist am Augustiner Chorherrenstift St. Florian (1996–1999 und seit 2007).
• Unterrichtstätigkeit am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz (1992/93, 1997/98 und seit Februar 2018).
• Konzerttätigkeit als Organist.
• CD-Produktionen (u. a. „In chordis et organo“, Spektral Records 2013; in Vorbereitung: Sämtliche Orgelwerke von Johannes Brahms).
• Diverse Kompositionen.
• Projekte im Bereich Computernotensatz (u. a. Erzdiözese Wien, Wiener Hofmusikkapelle, Musikverlag Doblinger Wien, Augustiner Chorherrenstift St. Florian).